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Dell Inspiron 17R 7720 SE Festplatte und SSD sehr langsam


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#1 OFFLINE   naquaada

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Geschrieben 10 Juli 2019 - 22:17 Uhr

Hallo,

 

ich habe jetzt seit einiger Zeit den oben erwähnten Dell inspiron 17R Special Edition 7720, einen für OSx86 sehr gut geeigneten Laptop. Hier erst mal die Daten:

 

- 17" Non-Glossy Full-HD Display

- Core i7 3730QM 2.39 GHz 6 MB L2-Cache

- bis zu 16 GB 1600 MHz DDR3-RAM

- HM77 Chipset

- nVidia GeForce GT 650 M

- Intel HD 4000 Graphics

- IDT 92HD91Bxx Audio

- Skullcandy 2.1 System mit Subwoofer

- 4x USB 3.0

- 1 MP Webcam

- Realtek Cardreader

- Realtek RTL8105E LAN

- Halfsize Mini PCIe-Slot

- DVD oder Bluray

- Backlit Keyboard

- leise, der Lüfter geht selten an

- integrierte umfangreiche Diagnose-Software

- Warnungen (z.B. bei Ersatzakku) lassen sich abschalten

- Kein Leichtgewicht: Über 3 Kilo

 

 

Folgendes funktioniert:

 

- Intel Grafik mit Backlight Control

- Sound

- WLAN

- LAN

- USB 3.0

- Sleep

 

Die Intel Grafik kann man gut mit Clover, Lilo und WhateverGreen zum Laufen bekommen. Backlight und Color-Profile gehen, habe über DisplayMergeNub.kext eins auf Basis des Macbook Air erstellt. HDMI und VGA funktionieren nicht. Der DCPIManager zeigt FB ID 0x01660004 (Mobile, 1 Ausgang), System Profiler ID 0x01660009 (Mobile, 3 Ausgänge). Mit nVidia Optimus gibt es noch keine Fortschritte? Wenn ich ohne gepatchte dsdt.aml boote, bekomme ich zwar kein Bild auf dem Display, aber HDMI funktioniert und der DCPIManager zeigt dann auch korrekt die FB ID 0x01660009 an. Das HDMI funktioniert, ist ganz wichtig für mein Wacom Cintiq Hybrid Grafiktablett.

 

Mt AppleALC und ähnlichen Sachen habe ich nichts hinbekommen, aber der gute alte VoodooHDA kann es. Lautstärkereglung per Tastatur gehen über den Fix auch. Es wird zwar kein Kopfhörerausgang angezeigt, aber wenn man einen einsteckt, ändert sich die Bezeichnung. Die Regler für Lautsprecher/Kopfhörer können auch unterschiedliche Werte haben. Das integrierte Mikro hat eine angemessene Lautstärke. Leider wird der Subwoofer nicht erkannt.

 

Die originale Intel WLAN/BT-Karte funktioniert natürlich nicht, ich habe eine Atheros AR9285 drin. Realtek RTL8105E LAN funktioniert mit RealtekR1000SL.kext, habe ich aber nicht getestet. Es soll nur ein 10/100 Mbit-Controller sein, obwohl in den Systemeinstellungen 1000baseT angezeigt werden. Es gibt keine Auswahl für den Duplexmodus.

 

USB 3.0 funktioniert in voller Geschwindigkeit. Es ist ein Intel-Chipsatz.

 

Sleep funktoniert ebenfalls vollständig: Deckel zu - Rechner aus. Deckel auf - Rechner läuft, keine Probleme mit Sound oder WLAN. Das ist ausgesprochen wichtig bei einem Laptop.

 

 

Nicht funktioniert:

 

- nVidia GT 650M Graphics

- HDMI/VGA

- Cardreader

- Trackpad

- Batteriemangement nicht vollständig

- Ruckler

- Festplatte/SSD

 

Optimus wird nie unter OSx86 laufen? Wie sieht es unter Linux aus?

 

Der Cardreader wie üblich auch ein Problem, obwohl er USB ist. Einträge in Sintetek-rt-sx.kext und AppleStorageDevices haben nichts gebracht.

 

Das Trackpad ist so lala: Ich hatte mal einen VoodooPS2Controller, der in den Systemeinstellungen das Trackpad gelistet hatte. Allerdings gab es da immer Schwierigkeiten, z.B. ließ sich ein Fenster nicht verschieben, wenn man die Trackpadtaste festhielt und dann versuchte, sie über das Trackpad zu verschieben. Vielleicht hat sich der Trackpadtreiber aber auch mit dem PS/2-Maustreiber gebissen, der ja gleichzeitig geladen wurde. Ich muß diese Version von VoodooPS2Controller.kext unbedingt nochmal finden. Am Laptop kann man mit fn + F3 das Trackpad abschalten, dann geht darüber eine LED an. Das funktonierte bei dieser Version auch.

 

Die Batterielaufzeit wird nicht korrekt berechnet, es gibt auch keine Warnmeldung, wenn der Akku leer ist. Der Rechner geht dann einfach aus. Ich habe jetzt einen 7800 mAh-Akku drin. Das BIOS hat wegen des Akkus eine Warnmeldung ausgegeben, aber die kann man abschalten.

 

Gelegentlich bleibt das System kurz hängen, vielleicht für eine Sekunde. Das merkt man nur, wenn man ein Video abspielt oder Musik hört. Öffnet man dann z.B. das Fenster vom Hardwaremonitor, werden diese Ruckler wesentlich häufiger. Ich kenne dieses Problem aus frühesten OSx86-Zeiten, als die ersten Dual-Core-CPUs rauskamen. Ich hatte es aber auf keinem System, auch auch meinem AMD Opteron 185 nicht. Selbst mein Doppelprozessorsystem (2x Xeon L5410 Sockel 771, Supermicro Serverboard) ruckelt nicht.

 

Ganz schlimm ist allerdings die Festplatte. Bei einer WD 1TB mit 5400 rpm bekomme ich in Xbench beim Sequentiellen Lesen nicht mehr als 38 MB/s. Zufälliges Lesen sogar nur 0.53 MB/s ! Alle anderen Werte sind normal. Mag das bei einer Festplatte schon schlimm sein, wird es bei der mSATA-SSD noch ärger: Sequentiell höchstens 50 MB/s, zufällig 26 MB/s ! Der mSATA-Port ist zwar nur mit SATA2 angebunden, die Festplatte aber mit SATA3. Wie können so niedrige Werte zustandekommen? Ich habe diverse Chipsets, nForce4, H61, Z77, GeForce MCP79, Intel 5400 (Serverboard), alle haben höhere Lesegeschwindigkeiten.

 

OS X soll dann später auf eine SSD installiert werden, die in einem Fesplattenslot steckt. Einer der beiden liegt direkt an der Heatpipe der CPU und wird so für Festplatten zu warm. Von der mSATA-SSD kann man übrigens nicht vom BIOS aus booten. Man muß also auf der Festplatte einen Bootloader installieren und so von der SSD booten.

 

 

Konfiguration:

 

Ich verwende eine gepatchte dstdt.aml, die die nVidia deaktiviert. Aktuell nutze ich 10.9.5 auf MBR, kommt später auf die SSD mit GPT. Der TRIM Patch ist in Clover aktiviert. Andere OS X-Versionen muß ich mal antesten, waren in meinen Desktopsystemen mit HD6870 Grafik so langsam, daß es sich nicht gelohnt hat. Ich habe diverse Kexte gepatcht, die unter Mavericks eigentlich nicht mehr funktionierten. Dazu mußten einfach nur einige Abhängigkeiten geändert verden, z.B.

<key>com.apple.kpi.iokit</key>
<string>14.0.0</string>

in
<key>com.apple.kpi.iokit</key>
<string>8.0.0</string>

 

 

Es werden alle für neuere Systeme gedachte Kexte unter Mavericks geladen, Lilo, WhateverGreen, und WhateverPatchedKext.too

 

Im BIOS ist Virtualisierung deaktiviert, SATA steht auf AHCI. Viel mehr geht ja auch nicht einzustellen. Es gibt für den Dell 7720 zwar ein BIOS, bei dem alle Funktionen freigeschaltet sind, aber das läuft nur auf den Geräten mit einem Core i7 3710QM-Prozessor.

 

Also das Problem mit der Festplatte bzw. SSD stellt mich echt vor ein Rätsel. Allerdings ist mein Gigabyte GAZ77-DS3H beim Lesen von Festplatte nicht schneller, selbst bei einer WD Black. Da ist es mir allerdings noch nie aufgefallen. Ich finde zu dem Thema auch nichts. Es wäre echt klasse, wenn ihr da ein paar Tips habt, denn der Dell 17R SE 7720 ist ein wirklich schöner Laptop. Und viele Probleme gibt es ja nicht mehr.

 

Im Anhang noch der EFI-Folder, der auf einer eignenen 128 MB-Partition im HFS+ Format liegt. Kexte sind bei mir alle in System/Library/Extensions, ich habe nur die für den Dell gepatchte bzw. notwendige dazugepackt. Zusätzlich sind noch DisplayMergeNub.kext dabei und drei Colorprofile. Eins ist vom Macbook Air und eins ist für den Dell, wenn man normal von vorne schaut. Es ist noch ein dunkleres dabei, wenn man von oben schaut, also wenn man den Laptop auf den Knien hat.

 

Beste Grüße, E29.

Angehängte Dateien


Bearbeitet von naquaada, 13 Juli 2019 - 13:29 Uhr.


#2 OFFLINE   naquaada

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Geschrieben 13 Juli 2019 - 13:32 Uhr

So, ich habe jetzt auch zur mSATA-SSD eine SATA-SSD drin und mein Mavericks darauf geklont. Weder das Booten noch das Kopieren von Dateien ist schneller als auf einer Festplatte. Das ist natürlich Mega-frustrierend. Kann mir vielleicht jemand helfen, eine korrekte dsdt.aml für meinen Laptop zu erstellen?



#3 OFFLINE   SparkX

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Geschrieben 13 Juli 2019 - 13:56 Uhr

Sicher, unser Spezialist MacPeet macht aber mal ein paar Tage frei, Geduld ist angesagt.

 

Ich kann Dir bei Deinem Problem leider nicht helfen....


iMac (2017)

macOS 10.15 DP8,

i7-7700K, 4x 8GB CL17/2400 S0-DIMM,
3,12 TB Fusiondrive,
Apple Superdrive,

Radeon Pro 580 8192 MB.

 

MacMini (2014)
macOS 10.15 DP8, 

2,6Ghz i5, 8GB, 126GB SSD,

Apple Superdrive,
Grafik integriert Intel Iris.

 

iPhone XS iOS 13.1 DP3,  iPad 3 WiFi&Cellular iOS 9.3.5, iPad 5. Gen. Wifi&Cellular iOS 13.1 DP3,

iPad mini IOS 9.3.5 & mini 2 iOS 12.4.1,

2x Apple TV 4K tvOS 13 DP10, 3x Apple HomePod iOS 12.4, iPod 6.Gen. iOS 12.4.1,

AppleWatch Alu Series 3 watchOS 6 DP9,  AirPods 6.3.2, iPod 4Gen. iOS 6.1.6.


#4 OFFLINE   naquaada

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Geschrieben 13 Juli 2019 - 20:19 Uhr

Jo, ist klar. Das Schreiben ist übrigens schnell. Wenn ich eine Datei erst in eine RAM-Disk kopiere (Mit der PrefPane Esperance DV geht das) und dann auf die SSD kopiere, geht es schön fix.

 

Die schon mal verschwundene Fehlermeldung

 

ACPIBatteryManager: WARNING! fMaxCapacity > fDesignCapacity. adjusted fMaxCapacity from 7919, to 7800

 

ist wieder autgetreten. Der erscheint aber nicht nur einmal, sondern läuft auch im Betrieb dauernd durch. In der ​Konsole wird diese Fehlermeldung dauernd neu ausgegeben.​


Bearbeitet von naquaada, 13 Juli 2019 - 20:24 Uhr.


#5 OFFLINE   naquaada

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Geschrieben 19 Juli 2019 - 18:53 Uhr

Updates: Ich habe Snow Leopard von einem anderen System mit Z77-Chipset geklont. Es funktioniert so gut wie nichts, Intel HD4000, Ethernet, Sleep und sogar USB! Der Laptop hat für die externen Ports keinen USB 2.0-Fallback mode, also geht gar nichts. Nur der interne mit dem Cardreader und der Kamera wird erkannt. WLAN zeigt zwar alle Netzwerke an, verbindet sich aber nicht ins Internet. Aber egal, ich wollte Snow Leopard ohnehin nur wegen des Festplatten-Dienstprogramms draufhaben. Das kann HFS+ Partitionen noch wesentlich effizienter reparieren. Und obwohl Videos ruckeln, gibt es nicht diese einsekündigen Unterbrechungen.

 

Ein neuer Prozessor ist auch reingekommen, ein Core i7 3840qm. Höhere Taktfrequenz, schnellere Grafikeinheit, 2 MB mehr L3-Cache. Zum Glück hat das BIOS ihn ohne zu meckern sofort akzeptiert.


Bearbeitet von naquaada, 19 Juli 2019 - 18:54 Uhr.


#6 OFFLINE   MacPeet

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Geschrieben 22 Juli 2019 - 18:29 Uhr

Ich hab hier jetzt nur kurz die letzten Posts überflogen, aber warum Snow Leopard hier an dieser Stelle?

Dein System ist sicher zu neu für Snow Leopard. Gehe höher und es wird alles funktionieren, denke ich.

Z77 läuft doch laut Netz schon wie geschnitten Brot. Mehr gibt's dazu nicht zu sagen. Internetsuche zeigt die Lösungen.

Ich sag's immer wieder, Lesen, Lesen, Lesen, Verstehen und Umsetzen.

Wenn's beim Verstehen stecken bleibt, dann weiter Lesen, Lesen, Lesen, bis es Klick macht.

Anders mache ich es auch nicht. Manche Dinge muss ich 5mal Lesen, bis es Klick macht.


Dell Optiplex 780: C2Q Q9400 2,66GHz 8GB DDR3 MSI GT710 2GB passiv  42" LG  250GB SSD: 10.14.6 / 10.15 DP7 (APFS)
Medion P9614: C2D T9600  2,80GHz  8GB DDR3  GT330M 512MB 23,6" intern  256GB SSD: 10.14.6 / 10.15 DP7 (APFS)

THINKPAD T61p: C2D T9300  2,50GHz  4GB DDR2  nvidia Quadro FX 570M 256MB  15,4" intern  256GB SSD: 10.14.6 / 10.15 DP7 (APFS)

root86 AppleHDA patch Thread - / - my blog
Real:
MacPro3,1: 2 x Xeon E5462  2,8GHz  12GB DDR2  MSI GT710 2GB passiv/ATI Radeon HD5770 1GB  30" Cinema 2x250GB SSD: 10.14.6 / 10.15 DP7 (APFS)

iMac8,1 24 Zoll: C2D E8435  3,06GHz  4GB DDR2   Nvidia GF 8800 GS 512MB 24"  512/120GB SSD: 10.14.6 (APFS)

Macmini3,1: C2D P7550  2,26GHz  4GB DDR3  GF 9400M 256MB  23" Cinema 500GB SSD: 10.14.6 (HFS+)
iPhone6 64GB: iOS 12.4.1  iPad Pro 9,7" 32 GB Wi-Fi: iOS 12.4.1


#7 OFFLINE   naquaada

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Geschrieben 28 Juli 2019 - 17:43 Uhr

Stimmt, Snow Leopard ist wirklich zu alt. Ich will es nur als Recovery-System auf einer 20 GB-Partition draufhaben, denn das Festplatten-Dienstprogramm ist sehr gut. Während neuere Versionen immer erzählen, daß man die Daten sichern und die Partition formatieren sollte, kann das Disk Utility von Snow Leopard diese Fehler meist reparieren. Außerdem bietet es die Möglichkeit, Partitionen dateiweise und nicht blockweise zu kopieren. So kann man gut größere Partitionen auf kleinere kopieren, bei einem blockbasierten Image würde es reichen, daß nur ganz hinten ein Block belegt ist, und der Schreibvorgang würde nicht funktionieren. Auch beim Kopieren auf eine SSD ist das vorteilhafter, da nur die Daten geschrieben werden, die auf der Partition noch vorhanden sind. Die Zugriffrechte bleiben erhalten, also ist eine Partition danach weiterhin bootfähig.

 

Weshalb das System gerade beim Lesen von Festplatte/SSD so schlecht läuft, verstehe ich auch nicht. Ich habe ja mehrere Systeme auf Z77-Basis, aber da ist mir die langsame Festplatte nie aufgefallen. Auch das Ruckeln habe ich nicht. Erst seit ich jetzt im Laptop die SSD's drin habe, ist mir das aufgefallen. Mein GA-Z77-DS3H hat mit einer 7200 rpm WD Black an SATA3 Sequential Uncached Read von 66 MB/s, das liegt zwischen der mSATA-SSD an SATA2 (45 MB/s) und der SSD an SATA3 (70 MB/s). Die Festplatte an SATA3 ist mit 28 MB/s weit dahinter, und das merkt man. Es liegt aber an OSx86, da alle anderen Betriebssysteme die volle Geschwindigkeit der SSD nutzen.

 

Diese sekundenkurzen Unterbrechungen erinnern mich an Erzählungen von früher (ca. 2008) als es bei machen Doppelprozessorsystemen zu einem solchen Verhalten kam. Ob es das gleiche ist weiß ich aber nicht, denn ich hatte es auf meinem AMD Opteron 185 (2x 2,6 GHz) nicht. Ein wenig merkwürdig ist es aber schon, wenn man jetzt ein Problem auf seinem Rechner hat, das schon seit über 10 Jahren erledigt schien.

 

Naja, und dann ist da natürlich noch die Sache mit der Intel Grafikkarte, daß sie nur als Mobil 1 Ausgang angegeben wird. Ohne gepatchte dsdt.aml wird sie als Mobil 3 Ausgänge angezeigt, aber da geht dann natürlich das interne Display nicht. Ich habe den Clover-Ordner halt von irgendjemand anderem übernommen, der ihn für den Dell 7720 SE hochgeladen hat. Warum der so komisch funktioniert, weiß ich deshalb nicht. Ich erinnere mich düster, daß derjenige den Laptop nicht mehr hat, also kann ich da nicht nachfragen.

 

EDIT: Ich habe mal einen anderen EFI-Ordner für das GA-Z77-DS3H getestet. Die CPU läuft jetzt dauerhaft auf 3,7 GHz, und die Festplattengeschwindigkeit ist gestiegen, auf knapp 93 MB/s. Eine Samsung SSD 830 liegt mit 107 MB/s aber nur minimal drüber. EIST und C1E states sind im BIOS abgeschaltet.


Bearbeitet von naquaada, 28 Juli 2019 - 18:48 Uhr.


#8 OFFLINE   MacPeet

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Geschrieben 29 Juli 2019 - 13:38 Uhr

Das alte Festplatten-Dienstprogramm gibt es bis Yosemite. Erst mit Capitan kam das Neue, was nicht mehr so gut ist.

​Ich habe auch zu diesem Zweck noch Yosemite drauf, aber bis auf SL brauchst Du da nicht zurück.

 

Ich habe viele Rechner von 2008, aber habe dieses Verhalten nicht.

 

Bei Dir stimmt vermutlich die ganze Konfiguration nicht.

Den Clover-Ordner von jemand anderen zu übernehmen ist nicht immer der beste Weg.

Wenn es ein erfahrener User ist und auch die Sache zu genau Deinem Laptop passt, dann ist es ok.

Wenn die DSDT aber schon nicht genau für Deinen Rechner gedacht ist, dann ist schon alles verkehrt.

Vermutlich verwendest Du eine falsche DSDT zwecks SATA der falschen Haken im Clover (SATA-FIX).

 

Zur IntelHD4000 kann ich nix sagen, aber die nVidia Optimus kannst Du nur deaktivieren, dat wird nix unter OSX.

 

Ich sehe auch nicht ganz durch bei Dir. Mal geht es um einen Dell Laptop, dann wieder um ein GA-Z77-DS3H, dessen Clover Du für den Dell verwendest?

Da passt doch einiges nicht, oder?


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THINKPAD T61p: C2D T9300  2,50GHz  4GB DDR2  nvidia Quadro FX 570M 256MB  15,4" intern  256GB SSD: 10.14.6 / 10.15 DP7 (APFS)

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iMac8,1 24 Zoll: C2D E8435  3,06GHz  4GB DDR2   Nvidia GF 8800 GS 512MB 24"  512/120GB SSD: 10.14.6 (APFS)

Macmini3,1: C2D P7550  2,26GHz  4GB DDR3  GF 9400M 256MB  23" Cinema 500GB SSD: 10.14.6 (HFS+)
iPhone6 64GB: iOS 12.4.1  iPad Pro 9,7" 32 GB Wi-Fi: iOS 12.4.1


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Geschrieben 22 August 2019 - 07:44 Uhr

Also: Auf meinem stationären Rechner mit dem GA-Z77-DS3H benutze ich sogar gar keine gepatchte dsdt.aml. Ozmosis benutze ich auch nicht, ich wollte immer ungepatchte Hardware haben, damit man im Defektfall schnell das Board tauschen kann. Auf dem System funktioniert alles was soll, also brauche ich da auch nichts ändern. Nur der SATA-Lesezugriff ist langsam, aber das ist mir vorher nie aufgefallen. Da ich ohnehin immer auf Sleep gehe, brauche ich auch nicht dauernd neu starten. Wenn dich den Haken bei SATA-Fix wegmache, läuft das System schlechter. Da ich eine Radeon HD6870 nutze, läuft da auch Snow Leopard perfekt drauf, die Geschwindigkeit ist klasse. Die Radeon wird auch voll unterstützt, ich habe 4 Monitore unterschiedlicher Größe dran (DVI, HDMI, 2x Mini-Displayport mit aktivem HDMI-Adapter). Nur USB 3.0 hat nie richtig funktioniert, da habe ich nie eine höhere Geschwindigkeit erzielt als mit USB 2.0. Stört mich aber auch nicht sonderlich, da ich kaum USB 3.0-Geräte habe.

 

 

 

Beim Laptop (HM77 Chipset und Core i7 3840QM) macht sich die langsame Festplatte und SSD deutlich bemerkbarer. Software zu laden dauet wesentlich länger, neu Booten und bis er allles geladen hat dauert bestimmt mehrere Minuten. 28 MB/s bei Festplatte und 70 MB/s lesen bei einer SSD ist schon traurig. Komisch nur, das alle Schreibvorgänge die volle Geschwindigkeit haben, wie auch beim GA-Z77-DS3H. USB 3.0 geht beim Laptop ganz gut, allerdings haben diese Ports auch keinen USB 2.0-Fallback-Mode. Unter Snow Leopard habe ich also gar kein USB. Ich weiß nicht mehr, wo ich den EFI-Ordner für den Laptop her habe, aber da ist inzwischen ohnehin genug geändert. Die Kexts befinden sich alle in /S/L/E. Beim Laptop gibt es drei Hauptprobleme:

 

- SATA Lesezugriff langsam

- Nur internes Display (Intel HD4000 Device-ID 0x1660004 Mobile 1 Ausgänge statt 0x1660009 Mobile 3 Ausgänge. Vermutlich falscher DSDT-Eintrag.)

- Sekunden-Ruckler, stören vor allem bei Musik und Filmen

 

Ich habe gelesen, das soll vorkommen, wenn man SpeedStep aktiviert hat. Das kann ich im BIOS abstellen, es bringt aber nichts. Kann SpeedStep in der dsdt.aml festgelegt worden sein? Auf meinen Desktop-Boards mit Core i7 (GA-H61N-D2V, GA-Z77N WiFi, GA-Z77-DS3H) hatte ich nie diese Ruckler im Betrieb mit der HD4000. Die Ruckler hatte ich sowohl mit dem alten Intel Core i7 3630QM als auch mit dem neuen 3840QM. Der HDMI-Ausgang funktioniert, wenn ich ohne gepatchte dsdt.aml starte. Dann wird auch die Device-ID richtig angezeigt. Das ist auch wichtig, denn ich benötige den HDMI-Ausgang für mein Wacom CIntiq Grafiktablett. Da wären die Ruckler auch fatal, wenn man am Zeichnen ist und zwischendurch setzt der Rechner aus.

 

Sonst noch: Realtek Cardreader geht nicht, und die Batterie wird nicht korrekt berechnet. Es gibt keine Warnung wenn der Akku eine zu geringe Ladekapazität erreicht hat. Der Rechner geht einfach aus, schreibt aber noch die Hibernate-Datei. Allerdings kann er nicht davon starten. Manchmal ist auch das Batteriesymbol rot, wenn er am Ladegerät ist. Aber damit könnte ich leben. Ich habe einen 7800mAh-Fremdakku drin, der hält anständig lange.






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